U 480
Maling
Maling U 480
Typ
VII C
Werft
311
Baunummer
08.12.1942
Kiellegung
14.08.1943
Stapellauf
14.08.1943
Indienststellung
06.10.1943
Feldpostnummer
M 53 621
Flottille
5. U-Fl. Ausbildungsboot 10/43 - 07/44
9. U-Fl. Frontboot 06/44 - 10/44
11. U-Fl. Frontboot 10/44 - 02/45
Feindfahrten
3
Erfolge
4 Schiffe mit 14.621 BRT
Kommandanten

06. Oktober 1943 -??.??.1945
Oblt. z.S. Hans Joachim Förster

Verbleib Alte und falsche Version:
Am 24.02.45, im engl. Kanal, südwestl. Landsend, beim Angriff auf Konvoi BTC.78, auf 49 Grad 55 Min Nord und 06 Grad 08 Min West, durch brit. Fregatten "Duckworth" (Comdr. R.G. Mills) und "Rowley" (Lt.Comdr. F.J.G. Jones) mit Wasserbomben versenkt. Totalverlust, 48 Gefallene.

Totalverlust 48 Mann der Besatzung, einschließlich Kommandant, gefallen. Dieser Angriff galt U 1208 das dabei versenkt wurde.
Bemerkung

Neueste Version:
Zwischen dem 29. Januar 1945 und 20. Februar 1945 versenkt
Nach neuesten Erkenntnissen wurde U 480 nicht von Wasserbomben versenkt, sondern von Minen.
U 480 war ein sogenanntes Alberich-Boot
.
Das Boot wurde dabei mit Gummimatten versehen, um die Ortung durch das brit. Sonar und Asdic zu erschweren. Das gelang sehr erfolgreich. Auf der dritten Feindfahrt wurde U-480 wieder in den engl. Kanal befohlen. Das Boot wartete nahe einer Boje auf Beute. Aber die Engländer haben dort ein Unterwasser-Minenfeld Brazier D2 angelegt, das U 480 zum Verhängnis wurde.

Nur Rudergänger Horst Rösner überlebte, weil er zu einem Lehrgang in Norwegen geblieben war. Zunächst hatte auch er geplant, mit in See zu stechen. Als er jedoch erfuhr, dass während des Werftaufenthaltes zwei Frauen an Bord des U-Bootes gewesen waren, entschied sich der abergläubische Seemann doch lieber für die Lehrgangsteilnahme.
Horst Rösner verstarb im Juli 2009.

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