Die Horchgeräte |
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Gut sichtbar die Anordnung der 48 Kristallempfänger bei dem ab Herbst 1944 nur noch auf wenigen VII C-Boote eingebauten GHG-Balkon. Mit dieser Einbauform vor dem rechteckigen Ballastkiel ergaben sich wesentlich höhere Horchreichweiten. Zudem wurde der Horchbetrieb auch während der Schnorchelfahrten möglich. Bei der ursprünglichen einbauform der GHG-Empfänger mußte der Schnorchelbetrieb periodisch zum "Rundhorchen" unterbrochen werden. Vor dem GHG-Balkon sind die Flutöffnungen der Tauchzelle 5 im Vorschiff erkennbar. |
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Das Vorschiff von U 228 auf der Helling 6 der Germaniawerft mit den verschiedenen Nachrichten- und Ortungsgeräten. Über dem vorderen Tiefenruder zwischen Spant 101 und 106 die in einem nach unten offenen Halbkreis von 2,5m Durchmesser angeordneten 24 Empfänger der GHG-Anlage, darüber die Sender und Empfänger der UT-Anlage. Auf U 228 und U 229 wurder versuchsweise Magnetostriktions-Empfänger statt der üblichen Kristtallempfänger eingebaut. Am Vorsteven erkennt man noch das Gehäuse des nicht mehr eingebauten Nah-S-Gerätes. |
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Das GHG ( Gruppenhorchgerät ) wurde ab 1935 auf den U-Booten eingesetzt und bestand aus 2 Hydrophongruppen, die an beiden Seiten des Bugs angebracht waren und einen Bereich von ca. 140° Grad abdecken konnten. Unter günstigen Bedingungen ließen sich so Schiffe in einer Entfernung von bis zu 20 Kilometern orten. |
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