04.44 - 27.04.44, Verlegemarsch von Kiel nach Kristiansand-Süd
28.04.44 - 15.05.44, in Bereitschaftsstellung im Flekkefjord
16.05.44 - 23.05.44, 1. Unternehmung Nordmeer
21.05.44, 03.22 Uhr, 63 Grad 44 Min Nord und 04 Grad 00 Min Ost:
Kurzangriff eines
Catalina "M" Flugbootes der 210. RAF Sqdn.
24.05.44 - 29.06.44, Werftliegezeit Drontheim (Fliegerschäden)
30.06.44 - 28.07.44, 2. Unternehmung Nordmeer
28.07.44 - 29.07.44, Narvik, Liegeplatz
30.07.44 - 02.08.44, Verlegung nach Drontheim
03.08.44 - 16.08.44, Werftliegezeit Drontheim (Fliegerschäden)
17.08.44 - 28.08.44, Verlegung nach Narvik, Tromsö, Hammerfest
29.08.44 - 14.09.44, Minenunternehmen in der Jugor-Straße (Durchfahrt
zwischen
Petschora-Meer und Karisches-Meer südlich Nowaja-Semlja und Waigatsch-Inseln,
ca. 70 Gr. N/ 60 Gr. O
15.09.44 - 24.09.44, Bootsüberholung und Ausrüstung Narvik
25.09.44 - 03.10.44, letzte Feindfahrt unter Kptlt Köhntopp
04.10.44 - 14.10.44, Liegezeit Narvik
14.10.44 - 11.11.44, Erster Einsatz unter Oblt. z.S. Hess
26./27.10.44, zwei Torpedos auf brit. Fregatte geschossen,
Detonationen gehört,
keine Sinkgeräusche wahrgenommen.
12.11.44 - 30.11.44, Narvik, Liegeplatz
30.11.44 - 09.12.44, 6. Unternehmung Nordmeer
04.12.44, Angriff mit Dreierfächer auf Dampfer
05.12.44, Angriff auf zwei russ. Dampfer
10.12.44 - 06.01.45, 7. Unternehmung Nordmeer
21.12.44, Motorfischer "Som" mit Rammstoß versenkt
26.12.44, Fischdampfer (bewaffnet) versenkt
29.12.44, 15.15 Uhr, Munitionsdampfer versenkt. U 995 beobachtete
einen Treffer achtern und
die Explosion eines Dampfers. Gesunkenes Vorschiff beobachtet.
03.02.45 - 05.03.45, 8. Unternehmung Nordmeer
08.02.45, 17.15 Uhr, Versenkung Frachter "Idefjord" an der Pier von Kirkenes
05.03.45 - 13.03.45, Narvik, Liegeplatz
14.03.45 - 23.03.45, Letzte Unternehmung vor der Murmansk-Küste März 45,
sowj. Geleitboot versenkt
20.03.45, 09.10 Uhr, zwei Dampfer torpediert, US-Frachter "Horace Bushnell"
7.176 BRT, wurde nach
Treffer auf den Strand gesetzt. Sie wurde nicht
geborgen -Totalverlust-.
24.03.45, von Narvik nach Drontheim verlegt zum Schnorcheleinbau
08.05.45, Außerdienststellung nach Kapitulation
01.12.52, Indienststellung als "U-Kaura" in die Königliche Norwegische Marine
1957, Grundüberholung und Umbauten
15.12.62, Kondemnation (Erklärung der Reparaturunfähigkeit des Bootes)
16.12.62 - 08.10.65, Haakonsvern bei Bergen, Liegeplatz
08.10.65 - 14.10.65, U-Boot-Bunker Laskewag (bei Bergen)
14.10.65 - 18.10.65, Überführung nach Kiel
18.10.65 - 24.09.70, Marinearsenal Kiel, Liegeplatz
25.09.70 - 01.10.71, Wiederinstandsetzung durch das Marinearsenal Kiel in den Bauzustand 1945
02.10.71, Offizielle Übergabe an die Bundesregierung und als Museumsboot
in die Obhut des Deutschen
Marinebundes gegeben
13.03.72, Aufstellung in Laboe vor dem Marine-Ehrenmal
An der Turmvorderseite: Die olympischen Ringe (Zeichen Crew 36).
Nach Zugehörigkeit zur 13. U-Fl. führte es zusätzlich das Fl.-Zeichen
"Balkenkreuz mit Wikingerschiff".
Nach Zugehörigkeit zur 14. U-Fl. wurden
die altem Embleme entfernt. An der Turmstirnwand
wurden "2 Männchen,
rot und blau, mit Kegelhüten" (Wie "Fang-den Hut") angebracht. Anfangs
wurde das Zeichen als runde Plakette an den Turm gemalt, später wurde
dann aus Blech gefertigte
Figuren angeschweißt.
Kptlt. Walter Köhntopp, 19.04.11 in Marienthal, Kmdt. von 01.07.43 - 08.10.44.
Die norwegischen Kommandanten:
Oblt. z.S. Nils Tiltnes, Kmdt. von 06.12.52 - 14.05.54
Kptlt. Björn Ellingsen, Kmdt. von 10.01.58 - 27.02.60
Kptlt. Marquard Otto Orming, von 01.03.61 - 26.08.61
Kptlt. Sivert Andreas Farstad,von 27.08.61 - 23.01.62 |